Unter die Räder gekommen

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SV Ottenhausen – TuS Ellmendingen II 1:9 (0:2)

Wenn das Ergebnis alles sagt und der Spielbericht zur Nebensache verkommt, dann muss bei einer Mannschaft vieles richtig gelaufen sein und bei der anderen nahezu nichts. So wie bei den Spielern des SVO, die durch die Zweitvertretung von Ellmendingen zum Teil an die Wand gespielt wurden. Ein Resultat, das man so seit langer Zeit nicht mehr hinnehmen musste und das leider an alte Zeiten erinnerte.

Für die Mannen von Frank Krämer fing die Partie schon alles andere als gut an. Nach einer guten halben Stunde musste schon die dritte verletzungsbedingt Auswechslung vorgenommen werden. Ein Spielfluss seitens des SVOs kam dadurch im ersten Durchgang (und eigentlich auch im zweiten) kaum zustande. Das spielte natürlich den Gästen in die Karten, die mit einer komfortablen 2:0-Führung in die Kabine gingen. Völlig verdient, da die Defensive der Hausherren ein ums andere Mal wackelte. Keiner wusste so recht, wo er zu stehen hatte. Oft hatte man zu wenig Spieler in der Nähe der heranstürmenden Ellmendinger.

War die erste Halbzeit zumindest vom Ergebnis her noch relativ offen, zeigte der zweite Spielabschnitt schnell, dass für den SVO an diesem Tag nichts zu holen war. Insgesamt noch sieben Mal musste Marcel Stimpfig, der dabei keinesfalls zu beneiden war, die Gegentore 3-9 aus dem eigenen Gehäuse holen. Offensiv gelang dem SVO nur hin und wieder mal ein Nadelstich, jedoch zu wenig, um nochmal in die Partie zu kommen. Am Ende ein enttäuschendes Ergebnis, aus dem hoffentlich die entsprechenden Lehren gezogen werden…

Schon am kommenden Sonntag tritt der SVO um 11:30 Uhr beim TV Gräfenhausen II an. Eine gute Gelegenheit für eine Wiedergutmachung nach dieser desolaten Vorstellung…

Es spielten: Stimpfig – Di Stefano (67. Gollasch), Mast (22. Pick), Öztürk (35. Ohrnberger) – Bischoff, O. Akyüz, Ermisch, Friedrich, B. Akyüz, Czech (11. Schneider) – T. Akyüz

Abschiede, die schwerfallen

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SV Ottenhausen – SVO Traditionself 8:5 (3:2)

Kaum hatte André Ermisch seinen Mannschaftskameraden die Botschaft überbracht, zum Jahresende in die Schweiz auszuwandern, reifte bei den Verantwortlichen auch schon der Entschluss, dem altgedienten Urgestein einen unvergesslichen Abschied zu bereiten.

Der Termin stand schnell fest, denn der 17./18. Oktober war das letzte spielfreie Wochenende vor der Winterpause und so wurde „offiziell“ für Samstag, 17. Oktober ein Testspiel gegen die DJK Daxlanden vereinbart, während heimlich, still und leise die Telefondrähte glühten, um möglichst viele seiner ehemaligen Mannschaftskameraden zusammenzutrommeln. Kaum einer ließ es sich nehmen, André diese letzte sportliche Ehre zu erweisen und an dessen Abschiedsspiel teilzunehmen, sodass sich am Ende schließlich 15 Spieler am Treffpunkt einfanden.
Eine organisatorische Meisterleistung der Verantwortlichen, denn die Überraschung glückte komplett: obwohl es in unserer durchdigitalisierten Welt von Schwervernetzten nur so wimmelt, drang die Information nicht bis zu André durch und erst als ein alter Weggefährte nach dem anderen samt Sporttasche eintrudelte, kam ihm langsam die Erleuchtung.

Ein buntes Sammelsurium hatte sich da zusammengefunden: einerseits noch aktive Spieler, die am Folgetag wieder für ihre jetzigen Vereine die Kickstiefel schnürten und andererseits Akteure, die allenfalls noch mit den High Mill Grey Panthers in der Rheuma-Liga antreten. So war es auch nicht Covid-19, sondern mindestens 17 anderen Diagnosen geschuldet, dass so mancher Zweikampf mit achtfachem Sicherheitsabstand geführt wurde.

Der sportliche Aspekt war Nebensache, aber es soll dennoch nicht unerwähnt bleiben, dass die aktuelle Erste Mannschaft erwartungsgemäß früh in Führung ging, dann aber überraschend mit 1:2 in Rückstand geriet. Bis zur Pause konnte die Erste das Spiel jedoch erneut drehen.

In der Halbzeitpause wechselte André das Team und ein „Für immer SVO“-Gedächtnistrikot sowie ein Korb mit einigen Tropfen Aromahopfen den Besitzer.

Auch in der zweiten Hälfte schlug sich die mit einigen Schwerathleten gespickte Traditionself achtbar und konnte 10 Minuten vor Spielende sogar auf 5:6 verkürzen, ehe die Erste noch einmal ernst machte und durch einen Doppelschlag doch noch ein standesgemäßes Ergebnis zustande brachte.

Zwar haderte manch einer der Traditionalisten ganz traditionell mit dem Schiedsrichter, weil man der Meinung war, dass der ein oder andere achtfache Sicherheitsabstand auch als Abseits gewertet hätte werden können, doch war am Ende das Ergebnis ohnehin Nebensache.

Auferstanden aus Ruinen
trittst im Morgenrot daher,
lass uns Dir zum Guten dienen,
André, alter Nasenbär !

(Unbekannter Verfasser)

Dem Tabellenführer Paroli geboten

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SV Ottenhausen – SV Hohenwart 1:3 (1:1)
 
Nach einer dreiwöchigen Spielpause empfing der SVO am vergangenen Sonntag den Spitzenreiter aus Hohenwart. Keine leichte Aufgabe, die die Krämerelf in den ersten Spielminuten aber durchaus annahm und auch körperlich dagegen hielt. Früh war klar, dass man sich keinesfalls mit einer hohen Niederlage aus der Affäre ziehen wollte. Bis zur Mitte der ersten Halbzeit agierten die in grau gekleideten Hausherren auf Augenhöhe. Dann schlug in der 22. Minute jedoch der Hohenwarter Georg Hägele zu, der den Ball aus einem dichten Gedränge heraus überlegt im langen Eck des SVO-Gehäuses unterbrachte. Doch keine fünf Minuten später egalisierte SVO-Urgestein Tobias Schneider das Ergebnis, indem er bewies, dass auch er das lange Eck erfolgsbringend anvisieren kann. In den Folgeminuten hatten die Gäste zwar mehr vom Spiel und auch die besseren Torchancen, der SVO rettete das Unentschieden aber in die Halbzeit. Ein Spielstand, der bis zu diesem Zeitpunkt als verdient einzuschätzen war.
 
Im zweiten Durchgang schalteten die Hohenwarter einen Gang nach oben und drängten den Gastgeber immer wieder in die eigene Hälfte. Dieses Anrennen wurde schon in der 48. Minute mit dem 1:2 belohnt. Die Gäste schalteten im Folgenden keinen Gang zurück und brachten die SVO-Defensive immer wieder in starke Bedrängnis. Mit starken Paraden verhinderte Marcel Stimpfig weitere Gegentore. Mit ihm scheint der SVO ein neues Torwarttalent entdeckt zu haben. Durch Einwechslungen versuchte sich der SVO aus der Umklammerung zu befreien. In den letzten 20. Minuten riskierte das Heimteam zusehends mehr, um zumindest einen Punkt zu retten. Mehr als Halbchancen und der ein oder anderen schönen Kombination, kam nicht mehr heraus. Der SVH stand zu sicher. Mit einem letzten Konter (90.), der das entscheidende 1:3 brachte, setzten die Gäste den Schlusspunkt einer ansehnlichen und spannenden Partie.
 
Abermals ist der SVO am kommenden Wochenende spielfrei. Das nächste Spiel findet am 25.10. um 14:00 Uhr zu Hause gegen TuS Ellmendingen II statt.
 
Es spielten: Stimpfig – Öztürk, Gossweiler, Mast (75. Schölzhorn) – Friedrich, B. Akyüz, O. Akyüz, Ermisch, Schneider (65. Bischoff) – Czech (70. Pick), T. Akyüz

Einladung Generalversammlung

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Bitte alle Mitglieder des SVO den 23. Oktober 2020 frei halten. An diesem Freitag findet unsere alljährliche Generalversammlung statt, die dieses Jahr coronabedingt vom Frühjahr in den goldenen Herbst verschoben wurde. Beginn ist um 20 Uhr.

Anträge sind bis spätestens zwei Wochen (09. Oktober) vor der Generalversammlung an Sportvorstand Willi Bächtold zu richten (Tel. 01522 1424419 oder willi.baechtold@sv-ottenhausen.de).

Der SVO hofft schon jetzt auf eine rege Beteiligung. Selbstverständlich werden auch die Coronabedingungen an diesem Tag eingehalten!

Pflichtspielsieg nach Anlaufschwierigkeiten

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SpG Oberes Enztal II – SV Ottenhausen 1:3 (1:1)


Nach den beiden durchwachsenen Auftritten zu Saisonbeginn (nur ein Punkt) präsentierte sich der SVO in der ersten Halbzeit gegen die Spielgemeinschaft Oberes Enztal II nur wenig verbessert. Zu viele Fehler und ein ungenügender Spielaufbau bestimmten das Spiel zu Beginn. Der Gastgeber konnte sich aus diesem Grund einige Chancen erarbeiten und ging nach sechs Minuten, nicht unverdient, in Führung. Diese konnte Bastian Friedrich mit einem platzierten Flachschuss egalisieren (10. Minute). Aber auch nach dem Ausgleichstreffer agierten der SVO zu umständlich. Zu oft wurde der lange Ball gesucht, anstatt ein gepflegtes Flachspiel aufzuziehen, das gegen eine wackelige Hintermannschaft des Heimteams, durchaus möglich gewesen wäre. Mit diesem Eindruck ging es in die Halbzeit.

Im zweiten Durchgang zeigte sich der SVO leicht verbessert. Man steigerte den eigenen Ballbesitz und machte es der Enztalelf schwieriger sich Torchancen zu erspielen. Ganz im Gegensatz zum eigenen Offensivspiel, das nun besser zur Geltung kam. Der Ball lief besser und auch der SVO war von nun an die bestimmende Mannschaft. Mit den Toren von Tanju Öztürk und André Ermisch belohnte man sich letztendlich auch mit dem ersehnten ersten Dreier. Zwar hatte auch der Gastgeber noch einige gute Einschussmöglichkeiten, diese wurden jedoch zum Teil kläglich vergeben und brachten den SVO nicht mehr in Nöte.
Am Ende des Tages ein wichtiger Sieg für die Schwarzgelben. Mit vier Punkten aus drei Spielen steht man nun deutlich besser da. In den kommenden zwei Wochen ist der SVO spielfrei.

Erst am Sonntag, den 11.10. um 15 Uhr, empfängt man mit dem Tabellenersten SV Hohenwart eine starke Mannschaft. Genügend Zeit sich auf diese wegweisende Begegnung vorzubereiten bleibt auf jeden Fall. Schließlich will der SVO sich dieses Mal über 90 Minuten optimal zu präsentieren.


Es spielten: Stimpfig – Di Stefano, Gossweiler, Mast, Öztürk – Friedrich, B. Akyüz, O. Akyüz, Ermisch – Schneider (N. Bischoff), Ohrnberger (Gollasch)

Völlig verdient geschlagen

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SV Ottenhausen – 1.FC Calmbach II 0:4 (0:1)
 
Der SV Ottenhausen musste in seinem ersten Saisonspiel vor eigenem Publikum eine bittere 0:4-Schlappe einstecken. Zu stark agierte der Gast aus Calmbach über weite Strecken des Spiels.
 
Schon zu Beginn übernahm der Gast direkt die bestimmende Rolle. Calmbach spielte auf Pressing und brachte den SVO immer wieder in Schwierigkeiten. Auch spielerisch war der Gast an diesem Tag eine Klasse zu stark für die Krämer-Elf. Richtige Großchancen wurden auf Seiten des Heimteams in Halbzeit eins nicht herausgespielt. So ging man auch verdient mit einem 0:1-Rückstand in die Halbzeit.
 
Der zweite Durchgang schloss sich nahtlos an die ersten 45 Minuten an. Calmbach machte das Spiel und belohnt sich auch prompt mit dem 2:0 (47.min). Der SVO hatte zwar auch immer wieder schöne Passstafetten in den eigenen Angriffsbemühungen, blieb insgesamt aber zu harmlos vor dem gegnerischen Tor. Anders hingegen der Gast, der die Fehler in der SVO-Defensive gnadenlos ausnutze und noch zwei weitere Treffer folgen ließ. Am Ende stand ein völlig gerechtes 0:4.
 
Wichtig sollte nun sein, den ersten Dreier im nächsten Spiel einzufahren. Keine leichte Aufgabe, da man am Sonntag auswärts um 13 Uhr bei der Spielgemeinschaft Oberes Enztal II antritt. Eine eingespielte Truppe, die auch immer wieder mit einer gesunden Härte ihre Spiele gewinnt. Dagegen halten ist also angesagt.
 
Es spielten: Schölzhorn – Di Stefano (46. Pick), Gossweiler, Czech – Friedrich, B. Akyüz, Rasi (61. Stimpfig), O. Akyüz (72. N. Bischoff), Ermisch – T. Akyüz, Schneider (60. Ohrnberger)

Eine gefühlte Niederlage

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SpG Unterreichenbach/Schwarzenberg III – SV Ottenhausen 2:2 (0:2)

Eine Partie mit zwei Gesichtern lieferte sich der SV Ottenhausen gegen die dritte Mannschaft der Spielgemeinschaft Unterreichenbach/Schwarzenberg zum Rundenauftakt der Saison 2020/21. Schon früh in der Begegnung ging der SVO durch Ozan Akyüz in Führung, der einen abgefälschten Schuss nur noch in das leere Gehäuse der Gastgeber einschieben musste. Der SVO war im Anschluss tonangebend. Einige Chancen wurden herausgespielt, die jedoch zum Teil kläglich vergeben wurden. Zu diesem Zeitpunkt hätte man das Spiel eigentlich schon für sich entscheiden müssen. Erst mit dem Pausenpfiff konnte Temel Akyüz, nach einer Ecke, auf 2:0 für die Gäste erhöhen. Der Gastgeber selbst hielt im ersten Durchgang zwar relativ gut mit, konnte sich jedoch keine nennenswerte Chance erarbeiten. So ging der SVO, verdient führend, in die Halbzeit.

Nach Wiederanpfiff gestaltete sich die Partie deutlich offener. Die Hausherren spielten nun mutiger nach vorne, während der SVO immer mehr Probleme hatte das Heft des Handels an sich zu reißen. Doch anstatt den Sack mit einem dritten Tor endgültig zu zumachen, kassierte der SVO ein sehr unglückliches Kopfballeigentor, das dem Heimteam wieder Mut machte. Von nun an wirkten die Gäste müde und unkonzentrierter. Immer mehr Fehler schlichen sich in das eigene Spiel und man hatte das Gefühl, jeder hatte Angst vor dem drohenden Ausgleich. Aus dieser Angst wurde kurz vor Schluss bittere Realität. Wie schon beim Eigentor, flog der Ball hochgeschlagen vor das Tor des SVO. Dieses Mal beförderte jedoch ein Schwarzenberg das Leder per Kopf in die Maschen des SVO Tores. Kurze Zeit später pfiff der souverän leitende Schiri die Partie ab.

Letztendlich kein wirklich guter Auftritt des SVO, da man gegen einen maximal durchschnittlichen Gegner zwei Punkte liegen ließ und sich mal wieder um den eigenen Lohn brachte. Für die kommenden Spiele muss die immer wieder aufkommende Lethargie abgelegt werden.

Es spielten: Karcher – Di Stefano, Mast, Gossweiler – Friedrich, Ermisch, Burak Akyüz, Ozan Akyüz – Brehoi (20. Schneider), Temel Akyüz, Rasi (45. Ohrnberger)

Rundenauftakt des SVO

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Am Sonntag bestreitet unsere Mannschaft das erste Rundenspiel der neuen Saison. Dabei gastiert man bei der Spielgemeinschaft Unterreichenbach/Schwarzenberg. Gegner ist die Drittvertretung. Mit einem guten Auftritt will der SVO den Grundstein für eine erfolgreiche Saison legen. Spielbeginn ist um 13 Uhr.