Da war mehr drin

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SpG Unterreichenbach/Schwarzenberg III – SV Ottenhausen 1:1 (1:1)
 
Nicht Fisch nicht Fleisch. So oder so ähnlich lässt sich die Partie gegen die SpG aus Unterreichenbach/Schwarzenberg III gut zusammenfassen. Zwar konnte man die 0:11-Schmach, die man sich in der Vorwoche gegen Ellmendingen II einfing, ein Stück weit vergessen lassen, jedoch war aufgrund des Spielverlaufs und den ungenutzten Möglichkeiten deutlich mehr drin, als ein maues 1:1-Unentschieden.
 
Der SVO war von Minute eins an die spielbestimmende Mannschaft. Der Ball lief gefällig in den eigenen Reihen. Ein ums andere Mal konnte man mit Tempo in den gegnerischen Sechzehner eindringen, ohne den Ball jedoch gewinnbringend zu verwerten. Dies rächte sich Mitte der ersten Halbzeit. Durch ungenaue Abspiele brachte man die Gastgeber, von denen bis dahin nicht viel zu sehen war, immer besser in die Partie. So war die unverdiente Führung der Hausherren in der 36. Spielminute, auch nicht vollkommen überraschend. Wichtig war dann die Reaktion des SVO. Kurz vor der Pause (43.) verwandelte Ionut Brehoi einen fälligen Foulelfmeter souverän zum Gleich- und damit Pausenstand.
 
Ein ähnliches Bild gab es im zweiten Durchgang. Die Krämer-Jungs spielten besser Fußball, drippelten sich die letzten Meter vor dem Tor aber lieber fest, anstatt den Abschluss zu suchen. So musste man immer wieder damit rechnen, dass die Heimmannschaft noch den Siegtreffer erzielt. Doch zumindest das schaffte der SVO zu verhindern. Eine stabile Abwehrleistung und ein gut aufspielender Towart waren in den Schlussminuten der Schlüssel zum Teilerfolg.
 
Unterm Strich wäre durchaus mehr drin gewesen. Immerhin nahm der SVO einen Punkt mit. Das war in der Vergangenheit, trotz guter Leistungen, auch nicht immer der Fall.
Da uns der diesjährige Spielplan wohlgesonnen ist und wir selten spielfrei sind, empfangen wir schon kommenden Sonntag, den 12. September, um 15 Uhr den TV Gräfenhausen II.
 
Es spielten: Stimpfig – Czech, Mast, Gollasch – Gossweiler – Rasi, Pick, O. Akyüz, Schneider – Brehoi (1), Bischoff (65. Minute Polat)

BREAKING NEWS: Saison 2020/21 wird abgebrochen und annulliert

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Da die Wiederaufnahme des Spielbetriebs bis zum 9. Mai nicht mehr realistisch ist, hat der Verbandsvorstand den Abbruch der Saison 20/21 in allen Spielklassen (Aktive und Jugend) von der Verbandsliga abwärts beschlossen. ⠀
ℹ Eine Wertung kann gemäß unserer SpO erst dann erfolgen, wenn mindestens die Hälfte aller Partien gespielt ist. Daher werden die Meisterschaftsrunden annulliert. Es gibt grundsätzlich weder Auf- noch Absteiger. ⠀
ℹ Ausgenommen von dem Beschluss sind die Pokalwettbewerbe und die Spielklassen ab den Oberligen aufwärts.⠀
Ausführliche Infos ➡ www.badfv.de/coronavirus
 

Fröhliches und vor allem gesundes Osterfest 2021

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Der SV Ottenhausen wünscht allen Mitgliedern, Fans, Sponsoren und Gönnern ein fröhliches und vor allem gesundes Osterfest 2021. Die gesamte Mannschaft und die Vorstandschaft freuen sich schon jetzt darauf, dass der Ball endlich wieder rollt und wir unseren Zuschauern einen geselligen Sonntag bescheren können. Hoffentlich können wir zeitnah endlich wieder einen schwarz-gelben Sieg bejubeln

Winterliche Anekdote im Lockdown

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Weiß und menschenleer liegt er da, der heilige Rasen des SVO. Im Moment ruht der Ball und das schon seit nunmehr 3 Monaten. Das wird sich auch auf absehbare Zeit leider nicht ändern. Der badische Fußballverband hat in der vergangenen Woche, wenig überraschend, bekannt gegeben, dass diese Saison nicht im “normalen” Modus zu Ende gespielt werden kann. Wie es weitergeht, wird am Ende des Lockdowns entschieden.

Bis dahin heißt es für die Spieler: Fleißig Kilometer zu laufen und Runden zu drehen, um nicht völlig außer Form zu geraten (gerne zweideutig zu verstehen).

Es gilt weiterhin jedoch: Nur der SVO! 

Unter die Räder gekommen

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SV Ottenhausen – TuS Ellmendingen II 1:9 (0:2)

Wenn das Ergebnis alles sagt und der Spielbericht zur Nebensache verkommt, dann muss bei einer Mannschaft vieles richtig gelaufen sein und bei der anderen nahezu nichts. So wie bei den Spielern des SVO, die durch die Zweitvertretung von Ellmendingen zum Teil an die Wand gespielt wurden. Ein Resultat, das man so seit langer Zeit nicht mehr hinnehmen musste und das leider an alte Zeiten erinnerte.

Für die Mannen von Frank Krämer fing die Partie schon alles andere als gut an. Nach einer guten halben Stunde musste schon die dritte verletzungsbedingt Auswechslung vorgenommen werden. Ein Spielfluss seitens des SVOs kam dadurch im ersten Durchgang (und eigentlich auch im zweiten) kaum zustande. Das spielte natürlich den Gästen in die Karten, die mit einer komfortablen 2:0-Führung in die Kabine gingen. Völlig verdient, da die Defensive der Hausherren ein ums andere Mal wackelte. Keiner wusste so recht, wo er zu stehen hatte. Oft hatte man zu wenig Spieler in der Nähe der heranstürmenden Ellmendinger.

War die erste Halbzeit zumindest vom Ergebnis her noch relativ offen, zeigte der zweite Spielabschnitt schnell, dass für den SVO an diesem Tag nichts zu holen war. Insgesamt noch sieben Mal musste Marcel Stimpfig, der dabei keinesfalls zu beneiden war, die Gegentore 3-9 aus dem eigenen Gehäuse holen. Offensiv gelang dem SVO nur hin und wieder mal ein Nadelstich, jedoch zu wenig, um nochmal in die Partie zu kommen. Am Ende ein enttäuschendes Ergebnis, aus dem hoffentlich die entsprechenden Lehren gezogen werden…

Schon am kommenden Sonntag tritt der SVO um 11:30 Uhr beim TV Gräfenhausen II an. Eine gute Gelegenheit für eine Wiedergutmachung nach dieser desolaten Vorstellung…

Es spielten: Stimpfig – Di Stefano (67. Gollasch), Mast (22. Pick), Öztürk (35. Ohrnberger) – Bischoff, O. Akyüz, Ermisch, Friedrich, B. Akyüz, Czech (11. Schneider) – T. Akyüz

Abschiede, die schwerfallen

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SV Ottenhausen – SVO Traditionself 8:5 (3:2)

Kaum hatte André Ermisch seinen Mannschaftskameraden die Botschaft überbracht, zum Jahresende in die Schweiz auszuwandern, reifte bei den Verantwortlichen auch schon der Entschluss, dem altgedienten Urgestein einen unvergesslichen Abschied zu bereiten.

Der Termin stand schnell fest, denn der 17./18. Oktober war das letzte spielfreie Wochenende vor der Winterpause und so wurde „offiziell“ für Samstag, 17. Oktober ein Testspiel gegen die DJK Daxlanden vereinbart, während heimlich, still und leise die Telefondrähte glühten, um möglichst viele seiner ehemaligen Mannschaftskameraden zusammenzutrommeln. Kaum einer ließ es sich nehmen, André diese letzte sportliche Ehre zu erweisen und an dessen Abschiedsspiel teilzunehmen, sodass sich am Ende schließlich 15 Spieler am Treffpunkt einfanden.
Eine organisatorische Meisterleistung der Verantwortlichen, denn die Überraschung glückte komplett: obwohl es in unserer durchdigitalisierten Welt von Schwervernetzten nur so wimmelt, drang die Information nicht bis zu André durch und erst als ein alter Weggefährte nach dem anderen samt Sporttasche eintrudelte, kam ihm langsam die Erleuchtung.

Ein buntes Sammelsurium hatte sich da zusammengefunden: einerseits noch aktive Spieler, die am Folgetag wieder für ihre jetzigen Vereine die Kickstiefel schnürten und andererseits Akteure, die allenfalls noch mit den High Mill Grey Panthers in der Rheuma-Liga antreten. So war es auch nicht Covid-19, sondern mindestens 17 anderen Diagnosen geschuldet, dass so mancher Zweikampf mit achtfachem Sicherheitsabstand geführt wurde.

Der sportliche Aspekt war Nebensache, aber es soll dennoch nicht unerwähnt bleiben, dass die aktuelle Erste Mannschaft erwartungsgemäß früh in Führung ging, dann aber überraschend mit 1:2 in Rückstand geriet. Bis zur Pause konnte die Erste das Spiel jedoch erneut drehen.

In der Halbzeitpause wechselte André das Team und ein „Für immer SVO“-Gedächtnistrikot sowie ein Korb mit einigen Tropfen Aromahopfen den Besitzer.

Auch in der zweiten Hälfte schlug sich die mit einigen Schwerathleten gespickte Traditionself achtbar und konnte 10 Minuten vor Spielende sogar auf 5:6 verkürzen, ehe die Erste noch einmal ernst machte und durch einen Doppelschlag doch noch ein standesgemäßes Ergebnis zustande brachte.

Zwar haderte manch einer der Traditionalisten ganz traditionell mit dem Schiedsrichter, weil man der Meinung war, dass der ein oder andere achtfache Sicherheitsabstand auch als Abseits gewertet hätte werden können, doch war am Ende das Ergebnis ohnehin Nebensache.

Auferstanden aus Ruinen
trittst im Morgenrot daher,
lass uns Dir zum Guten dienen,
André, alter Nasenbär !

(Unbekannter Verfasser)

Dem Tabellenführer Paroli geboten

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SV Ottenhausen – SV Hohenwart 1:3 (1:1)
 
Nach einer dreiwöchigen Spielpause empfing der SVO am vergangenen Sonntag den Spitzenreiter aus Hohenwart. Keine leichte Aufgabe, die die Krämerelf in den ersten Spielminuten aber durchaus annahm und auch körperlich dagegen hielt. Früh war klar, dass man sich keinesfalls mit einer hohen Niederlage aus der Affäre ziehen wollte. Bis zur Mitte der ersten Halbzeit agierten die in grau gekleideten Hausherren auf Augenhöhe. Dann schlug in der 22. Minute jedoch der Hohenwarter Georg Hägele zu, der den Ball aus einem dichten Gedränge heraus überlegt im langen Eck des SVO-Gehäuses unterbrachte. Doch keine fünf Minuten später egalisierte SVO-Urgestein Tobias Schneider das Ergebnis, indem er bewies, dass auch er das lange Eck erfolgsbringend anvisieren kann. In den Folgeminuten hatten die Gäste zwar mehr vom Spiel und auch die besseren Torchancen, der SVO rettete das Unentschieden aber in die Halbzeit. Ein Spielstand, der bis zu diesem Zeitpunkt als verdient einzuschätzen war.
 
Im zweiten Durchgang schalteten die Hohenwarter einen Gang nach oben und drängten den Gastgeber immer wieder in die eigene Hälfte. Dieses Anrennen wurde schon in der 48. Minute mit dem 1:2 belohnt. Die Gäste schalteten im Folgenden keinen Gang zurück und brachten die SVO-Defensive immer wieder in starke Bedrängnis. Mit starken Paraden verhinderte Marcel Stimpfig weitere Gegentore. Mit ihm scheint der SVO ein neues Torwarttalent entdeckt zu haben. Durch Einwechslungen versuchte sich der SVO aus der Umklammerung zu befreien. In den letzten 20. Minuten riskierte das Heimteam zusehends mehr, um zumindest einen Punkt zu retten. Mehr als Halbchancen und der ein oder anderen schönen Kombination, kam nicht mehr heraus. Der SVH stand zu sicher. Mit einem letzten Konter (90.), der das entscheidende 1:3 brachte, setzten die Gäste den Schlusspunkt einer ansehnlichen und spannenden Partie.
 
Abermals ist der SVO am kommenden Wochenende spielfrei. Das nächste Spiel findet am 25.10. um 14:00 Uhr zu Hause gegen TuS Ellmendingen II statt.
 
Es spielten: Stimpfig – Öztürk, Gossweiler, Mast (75. Schölzhorn) – Friedrich, B. Akyüz, O. Akyüz, Ermisch, Schneider (65. Bischoff) – Czech (70. Pick), T. Akyüz